Das neue Steuervereinfachungsgesetz

Die elektronische Rechnung jetzt der Papierrechnung gleichgestellt!! 

Rückwirkend zum 1. 7. 2011 wurde die elektronische Rechnung umsatzsteuerlich der Papierrechnung gleichgestellt. Papier- und elektronische Rechnungen werden umsatzsteuerlich für den Vorsteuerabzug anerkannt, wenn die Echtheit der Herkunft der Rechnung, die Unversehrtheit ihres Inhalts sowie die Lesbarkeit der Rechnung gewährleistet sind und die Rechnung alle gesetzlich erforderlichen Angaben enthält.

Die Echtheit der Herkunft einer Rechnung ist gewährleistet, wenn die Identität des Rechnungsausstellers sichergestellt ist. Weiterhin ist die Unversehrtheit des Inhalts gewährleistet, wenn die nach dem Umsatzsteuergesetz erforderlichen Pflichtangaben während der Übermittlung der Rechnung nicht geändert worden sind.

Welche Konsequenzen hat das für Sie.

Besteht eine Aufbewahrungspflicht, sind ab sofort elektronische Rechnungen in dem elektronischen Format der Ausstellung bzw. des Empfangs (z. B. digital als E-Mail ggf. mit Anhängen in Bildformaten wie pdf oder tiff, digital als Computer-Telefax, digital als Web-Download oder in EDI-Formaten) aufzubewahren. Der Ausdruck einer elektronischen Rechnung wird steuerrechtlich nicht mehr anerkannt.

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